Wulf Reinshagen

 

 

 

"006"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 60 cm x 80 cm

 

 

 

 

 

"Botijo 21"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 89 cm x 116 cm

 

 

 

"Botijo 23"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 89 cm x 116 cm

 

 

 

"Barrio Chino"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 80 cm x 130 cm

 

 

 

"Valldemossa"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 90 cm x 130 cm

 

 

 

"Schwimmer"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 80 cm x 100 cm

 

 

 

"Cuba II"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 100 cm x 100 cm

 

 

 

"Cuba V"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 150 cm x 120 cm

 

 

 

"Cuba IX"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 150 cm x 120 cm

 

 

 

"Cuba I"

 

• Mischtechnik / Mixed Media / Técnica mixta

• Unikat / Unique piece / Original

• 60 cm x 50 cm

WULF REINSHAGEN

Biographie

lebt in Bad Oeynhausen und Berlin und betreibt ein Atelier auf Mallorca. Er wurde 1942 in Potsdam geboren und lernte zunächst den Beruf des Schriftsetzers. Ab 1962 studierte er Grafikdesign, dann Druck und Grafik und anschließend noch Pädagogik, woraus der Beruf des Kunsterziehers resultierte. Vor diesem Hintergrund widmet sich Wulf Reinshagen seit 1992 ausschließlich der Kunst. Von 1967 bis in die Gegenwart wurden seine Werke in mehr als 100 Ausstellungen in Museen, Galerien und Kunstvereinen ausgestellt, zuletzt in Peking und Berlin.

„Künstler zu sein, ist für manche ein Beruf, aber es ist auch eine Berufung, den dazu gehören das Sehen, das Können und die Leidenschaft. Und ich denke, das alles sieht man deutlich in deinen Bildern“, betonte Kuratorin Hannelore de Hoogd. Reinshagen bekannte seinerseits: „Es ist die Leidenschaft, die einen treibt, Dinge zu tun, die man tun möchte“.

Dieses Bekenntnis ist insofern entscheidend, als das Grafik-Designer üblicherweise Aufträge abarbeiten, während Reinshagen zwar mit der Disziplin eines Grafik-Designers zu Werke geht, dieses aber gänzlich frei und selbstbestimmt. „Ich bezeichne mich selbst als Schriftkünstler“, sagte er und gab sogleich einen Einblick in seine Arbeitsweise: „Man strukturiert, was man sich gedanklich vorstellt. Dabei entsteht zunächst der Entwurf als Skribble, dann wandert man Ideenmäßig weiter und am ende des Weges steht das Bild, das man im Kopf hatte“.Die Bilderwelten Reinshagens stammen aus Begegnungen mit der Kunst und der Architektur. Dabei ist der berufliche Hintergrund von Bild zu Bild präsent. Bezeichnend sind der architektonische Aufbau, die Einzelbuchstaben und Zahlen sowie die Kalligrafie und die Handschrift selbst. Auffällig ist die stets vorhandene klare Ordnung in den Bildern, in denen Elemente wie Kreise, Dreiecke und Quadrate, Sonnenzeichen, Säulen oder auch Bögen miteinander kombiniert sind. – „Horizonte“ auf Papier und Leinwand: Wulf Reinshagen stellt in Meppen aus.

Dabei greift Reinshagen meisterhaft auf die Abstraktion zurück, die er mit dem Bildhaften verbindet. „Kreis, Quadrat und Dreieck sind Elemente der Schrift. Es gilt, Bildhaftes und Abstraktes zu kombinieren. Schließlich gibt es keine Abstraktion ohne Gegenstand und keinen Gegenstand ohne Abstraktion“.

„Sich auf die Bilderwelten von Wulf Reinshagen einzulassen, heißt, dem Ausgleich zu begegnen – von Gedachtem, Gefühltem und Gestaltetem“, erläuterte de Hoogd und fügte abschließend hinzu: „Sie sprechen eine eigene Sprache und wollen vom Betrachter entdeckt werden“.